Wie Alzheimer entsteht, und was man dagegen machen kann

Vor 100 Jahren war die Krankheit, die heute unter dem Namen ihres Erforschers gebräuchlich, fast unbekannt. Wie Alzheimer entsteht, und was man dagegen machen kann, das sind die Themen um die es hier geht. Seitdem wurde das heute in der industrialisierten Welt zu den Volkskrankheiten zählende Leiden stetig erforscht. Dabei gibt es unterschiedliche Stufen der Krankheit, ein wenig Vergesslich werden ja die meisten Menschen im Alter, was aber kein Alzheimer ist.

Wie Alzheimer entsteht, und was man dagegen machen kann

Folgende Fakten sind gesichert

  1. die Alzheimer Krankheit ist eine chronisch verlaufende, nicht heilbare Krankheit des Gehirns und zählt zu den neurodegenerativen Krankheiten
  2. Alzheimer ist ein anderer Begriff für Demenz und deren am meisten verbreitete Form. Circa sechzig Prozent aller Demenz-Erkrankungen werden der Alzheimer Krankheit zugeordnet.
  3. die Alzheimer Krankheit tritt in vielen unterschiedlichen Formen auf. „Die“ Alzheimer Krankheit gibt es nicht.

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Risikofaktoren bei der Alzheimer Krankheit:

Zu den bekannten Risikofaktoren zählt vor allem ein hohes Lebensalter. Die meisten Erkrankungen werden bei Menschen diagnostiziert, die das 65. Lebensjahr überschritten haben. Bei den unter 65-jährigen leiden maximal zwei Prozent der Gesamtbevölkerung unter Symptomen die der Alzheimer Erkrankung zugeordnet werden können. Mit höherem Lebensalter nimmt das Risiko einer Erkrankung deutlich zu. In der Bevölkerungsgruppe der 80 – 90-jährigen leidet circa eine von fünf Personen an einer Alzheimer Erkrankung.

Bei den über 90-jährigen Senioren ist rund ein Drittel von der Alzheimer Erkrankung betroffen. Da die Menschen in den Industrienationen ein immer höheres Lebensalter erreichen, wird langfristig mit einer Zunahme der Alzheimer Krankheit gerechnet.

Obwohl die genauen Ursachen noch nicht vollständig erforscht sind, lassen sich dennoch einige Risikofaktoren, die eine Erkrankung begünstigen, sicher benennen. Dazu zählen:

  1. chronische Entzündungen
  2. Diabetes Mellitus, Typ 2
  3. Bluthochdruck, Übergewich
  4. Fettstoffwechselstörungen
  5. hoher Cholesterinspiegel
  6. Rauchen
  7. Herz- und Kreislaufstörungen

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Erste Symptome bei der Alzheimer Krankheit:

Alzheimer beginnt schleichend und entwickelt sich über einen langen Zeitraum, bevor die Betroffenen die ersten Symptome bemerken. Oft ist es auch nicht der Betroffene selbst, sondern deren Umfeld, Familie oder Freunde, denen die Veränderungen auffallen. Zu den Symptomen, die auf eine Alzheimer Krankheit hinweisen (können), zählen:

  1. Konzentrationsschwierigkeit
  2. Vergesslichkeit
  3. Wortfindungsstörungen
  4. Orientierungsschwierigkeiten
  5. Reizbarkeit
  6. Stimmungsschwankungen

Diese Symptome können natürlich auch Anzeichen für andere Erkrankungen sein. Deshalb ist eine genaue Diagnose sehr wichtig! Jeder Betroffene, der ein oder mehrere Symptome bei sich feststellt, sollte sich zur genauen Abklärung an seinen Hausarzt wenden. Voraussetzung für eine Behandlung ist die exakte Diagnose!

Therapie und Behandlung der Alzheimer Krankheit:

Die Alzheimer Krankheit ist derzeit noch nicht heilbar. Bei frühzeitiger Diagnose können der Krankheitsverlauf aber deutlich verzögert und die Lebensqualität des Patienten verbessert werden. In einer Therapie trainieren die Betroffenen unter fachkundiger Leitung ihre Koordinations- und Gleichgewichtsfähigkeiten. Mit speziellen Übungen wird die Wahrnehmung geschult. Autor:contentworld.com/authors/profile/18163/

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Sabrina K.
Michael W.
Ingrid B.